Goodnews

Jahresrückblick 2009

365 Tage und so schnell vorbei. Das wars schon mit 2009. Was ist alles passiert? Obama ist mächtigster Mann der Welt, Angela bleibt mächtigste Frau der Welt und die mächtigsten Unternehmen stecken allesamt in der Finanzkrise. So wird doch kleinen Kindern immer gesagt man soll nur das Geld ausgeben das man hat. Verspielt man allerdings das Geld anderer beim Poker und derjenige will das zurück, dann gibt’s in der Regel ein paar auf die Nüsse, auch das wird jeder Grundschüler bestätigen. Bei den Banken dauert das jedoch immer etwas länger da deren Geschäfte eh keiner versteht, dieses Jahr war es allerdings soweit. Natürlich, so etwas wird nie wieder passieren versprachen sie. Und der Pilot dreht um und fliegt zurück...

Banken verhökern mal eben das BSP von kleinen Ländern aber was solls – zur Not wird eben abgewrackt! Selbst Neuwagen waren vor der Presse nicht mehr sicher, es gibt ja Geld vom Staat, das lässt sich der Schwabe nicht entgehen! Neben Autos konnte man so ziemlich alles abwracken was alt war. Media Markt hatte einen neuen Slogan! Fernseher, Waschmaschinen, Antimaterie... für alles gab es noch Geld. Lediglich Madonna ist davon ausgeschlossen – Michael Jackson kam dem sogar zuvor.

Aber über Tote lässtert man ja nicht. Die Frage ist aber ob man ab 50% Plastikanteil noch von tot oder lebendig sprechen kann. Deswegen dauerte es auch so lang bis man die Ruhestätte gefunden hatte. Keiner wollte den Müll zurücknehmen, und Grüner Punkt war auch keiner drauf. The King of pop is gone – long live the king of pop. Ja wer eigentlich? Es gibt einige Anwärter auf den Thron doch so richtig kann sich keiner durchsetzen.

Robbie Williams is back, Britney Spears mal wieder entlassen, dafür ist Amy Weinhaus auf der Spritze – äh Spitze ihrer Laufbahn. Wer bekommt Jacksons Krone? Wozu auch einen König. Es lebe die Anarchie! Wir brauchen eh keinen König wenn wir alle erst an Schweinegrippe gestorben sind. Dass an fliegenden Kühen mit gelben Hüten mehr Menschen sterben als an Schweinegrippe wird genauso ignoriert wie die Tatsache dass wir uns auf kurz oder lang dampfgaren.

Doch in dieser verrückten Welt gibt es Rebellen! Rebellen die es sich zur Aufgabe gemacht haben gute Laune, Party, dröhnende Bässe und ächzende Riffs unters Volk zu bringen und Rockmusik ist ihr Medium. An Bord ihres rock'n'roll-trains ziehen sie durchs Land und leben (zumindest Samstagabends) ihren total verrückten Traum. Hier will ich mal einen kleinen Rückblick wagen was dieses Jahr so alles in und um den rock'n'roll train passiert ist.

Klimawandel, schmelzende Pole (nein, nicht Polen. POLE!) und ertrinkende Holländer. CO2 sieht man nicht, also raus damit! Und damit sich die Politiker profilieren können fliegen sie oder fahren (natürlich standesgemäß mit Privatjet oder Limousine) nach Kopenhagen um den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Nur ist dieser Nenner so klein, wären sie alle daheim geblieben wär weniger CO2 in die Atmosphäre gepustet worden als wir laut ihrer Richtlinien (die man eh nicht einhalten muss) einsparen. Das nennt sich dann Politik!

 

Es gab unvergesliches und Dinge die man lieber schnell wieder vergessen möchte. Es gab kollektive Massenextasen und Saunagänge, Frostbeulen und Gedränge wie bei Tokio Hotel. Zwar standen die Jungs und Mädels (fast) jedes mal auf der Bühne, aber jeder Auftritt hatte seine Eigenheiten, jedes Publikum war anders, jedesmal gab es allerhand kurioses und mysteriöses vor und hinter der Bühne. Trotz einer Schwierigkeiten und Ausfälle von Mensch und Technik haben sie JEDEN Auftritt bis zum bitteren Ende durchgezogen. Das liegt sicherlich auch an Monis toller Strategie und Aufstellung (siehe links).

 

 

 


Weiter zu Teil 2